Unsere Geschichte
Handwerk braucht
keine Erklärung.
Itaba entstand aus einer einfachen Überzeugung: Das Schönste, was wir täglich berühren, sollte sorgfältig gemacht sein.
Wie es begann
Die erste Reise nach Kyoto
Es war eine gewöhnliche Teeschale. Grob geformt, ungleichmäßig glasiert, mit einem kleinen Riss am Rand, den der Töpfer mit Gold-Kintsugi repariert hatte. Sie lag in einem kleinen Laden in der Nishiki-Markt-Gasse von Kyoto.
Wir hielten sie in den Händen und verstanden sofort: Das hier ist kein Produkt. Das ist ein Gespräch zwischen einem Menschen und einem Material — über Jahre hinweg.
Itaba wurde gegründet, um dieses Gespräch nach Deutschland zu bringen. Nicht als Museum, sondern als tägliche Praxis. Eine Teeschale, die benutzt wird. Ein Lacktablett, das Spuren trägt. Ein Tisch, der erzählt.

Philosophie
Wabi-Sabi
職人
Meisterschaft
Jedes Stück in unserem Sortiment wurde von einem namentlich bekannten Handwerker gefertigt. Keine anonyme Massenproduktion, kein Kompromiss.
素材
Materialien
Gusseisen aus Iwate, Bizen-Ton aus Okayama, Urushi-Lack aus Kyoto. Die Herkunft ist Teil des Stückes.
時間
Zeit
Ein Lacktablett, das 12 Schichten Urushi trägt, braucht Wochen. Das ist kein Luxus — das ist Respekt vor dem Material.
間
Ma — der Zwischenraum
Das japanische Konzept des Ma: der Raum zwischen den Dingen. Ein gut gedeckter Tisch braucht Luft zum Atmen.
Japanisches Handwerk
Die Techniken hinter unseren Stücken
Keramik-Stile
- —Bizen-Yaki — unglasiert, feuergeformt
- —Shino — cremig-weiß, Mino-Provinz
- —Hasami — modulares Porzellan
- —Hagi — weiches Yamaguchi-Porzellan
Holzarbeiten
- —Urushi-Lack — 1000 Jahre Tradition
- —Shou Sugi Ban — Brandschutz-Technik
- —Kiri-Holz — leicht & antibakteriell
- —Hinoki-Zypresse — aromatisch & dauerhaft
Textilien
- —Ramie-Leinen — älteste Naturfaser
- —Nishijin-Weberei — Kyoto-Tradition
- —Kakishibu — Pflanzenlack aus Kaki
- —Ai-Indigofärbung — natürlich & tief